Vom wilden Westen 

Heute Abend kam im französischen Arte eine Sendung über zwei deutsche, die durch den wilden Westen reiten. Erst einmal muss ich sagen, dass die Landschaft wirklich atemberaubend ist, ein bisschen rau, ein bisschen karg, ein bisschen so als sollte man sich dort nicht verirren. Genau mein Ding, solche Landschaften faszinieren und inspirieren mich sehr, habe ich allerdings noch nie selbst gesehen. Auf diesem Teil der Erde sind die Cowboys zu Hause und man muss schon sagen, dass Cowboys ganz schön cool sind. Dort wird ein Lebensstil praktiziert den ich zu gerne einmal mitleben möchte. Die Cowboys und Girls mit ihren coolen American Quarter Horses, diese kleinen Pferde mit den muskulösen Hintern, Cowboystiefel, Jeans, Karohemd und Hut. Die Zügel meist durchhängend, denn eines der Ziele beim Westernreiten ist das Reiten ohne Zügel, die Pferde entspannt, scharfe Sporen die bei jedem Schritt scheppern und deren Idee es ist, als Verfeinerung der Hilfen zu dienen und nicht zum Zufügen von Schmerz. 
Western ist etwas was mich fasziniert und was mich in seinen Bann gezogen hat. Ich war nie jemand, der wirklich eine Reitdisziplin lernen wollte, mein Ziel bestand daraus das Pferd unter Kontrolle zu haben und oben zu bleiben. Doch Western ist etwas das ich unbedingt lernen möchte. Hier habe ich die Möglichkeit ein Quarter Horse zu reiten, welches auf den größten Turnieren Frankreichs mitgeritten ist. Wir zwei werden noch viel voneinander lernen. Zum Beispiel dass man im gestreckten Galopp nicht „Ho“ sagen sollte, weil man sonst über den Hals purzelt, was ich schon fast zu spüren bekommen hätte… 
Hier ein paar Bilder von einem Westernturnier auf dem Hof auf dem ich derzeit lebe. 

   
    
    
   

Advertisements